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	<title>gemüseanbau Archive | Ratundwissen.de</title>
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		<title>Wie kann ich einen Kartoffelturm bauen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Britta]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Apr 2023 07:00:00 +0000</pubDate>
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<p>Sein eigenes Gemüse anzubauen, macht Spaß, spart Geld und schmeckt irgendwie immer besser – finde ich zumindest. Vielleicht, weil viel Liebe drinsteckt und dieses gute Gefühl, selbst etwas „erschaffen“ zu haben. Kartoffeln bieten sich für den Selbstanbau seht gut an, da sie relativ pflegeleicht sind und nicht viel schiefgehen kann. Im Beet nehmen sie allerdings recht viel Platz weg und nicht jeder hat überhaupt einen Garten. Die Alternative: hochstapeln und Kartoffeln im Turm anbauen! Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten: entweder nutzt du fertige Kartoffeltürme, die du nur bepflanzen musst (das ist gut, wenn du nur einen Balkon zur Verfügung hast) oder du baust dir deinen Turm selber und stellst ihn in den Garten, wo er wenig Platz benötigt. Wie genau du einen Kartoffelturm bauen kannst, erfährst du hier!</p>



<h4 class="wp-block-heading">Kartoffelturm bauen: das brauchst du</h4>



<p>Um deinen Kartoffelturm zu bauen, benötigst du folgende Dinge:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>1 Stück Drahtgeflecht (z.B. Sechseckgeflecht / Kaninchendraht, oder ähnliches) in einer Größe von ca. 2 m Länge und 1 m Höhe</li>



<li>etwas Wickeldraht</li>



<li>Stroh oder Heu</li>



<li>Erde, gern vermischt mit Kompost oder Kleintier- oder Pferdedung</li>



<li>evtl. einen Untersetzer, wenn du den Turm auf dem Balkon aufbaust und das Wasser nicht dort hin abfließen soll</li>



<li>Kartoffeln: entweder spezielle Saatkartoffeln oder vorgekeimte Kartoffeln</li>



<li>Der Standort sollte übrigens <strong>sonnig bis halbschattig</strong> sein.</li>
</ul>



<p></p>



<h4 class="wp-block-heading">So funktioniert es</h4>



<p>1. Forme aus dem Drahtgeflecht eine Rolle mit ungefähr 45 cm Durchmesser; bzw. etwas schmaler oder breiter, je nach dem, wie viel Platz du hast. ZU breit sollte dein Kartoffelturm aber nicht sein, da er dann instabil wird.</p>



<p>2. Schließe das Drahtgeflecht mit etwas Wickeldraht. Möchtest du mehr Stabilität, baue ein paar Bambusstangen, stabile Äste oder andere Stangen in den Turm (Innenseite) mit ein.</p>



<p>3. Lege nun deinen Turm von innen mit einer ca. 15 bis 20 cm hohen Schicht aus Heu oder Stroh aus. Dann füllst du die Mitte mit der ersten (dünneren) Schicht Erde; es sollte am Rand eine Strohschicht bleiben, das verhindert, dass die Erde durch das Drahtgeflecht fällt.</p>



<p>4. Auf die erste Erdschicht legst du nun die ersten Kartoffeln; ca. 4 bis 5 Stück mit einem Abstand von ungefähr 10 cm. Am besten legst du sie am Rand entlang. Bedecke sie dann mit Erde.</p>



<p>5. Lege nun am Rand einen neuen ca. 15 cm hohen Strohrand, lege die nächste Schicht Kartoffeln aus, bedecke sie mit Erde. So fährst du nun fort, bis der Kartoffelturm gefüllt ist. In der obersten Schicht kannst du die Kartoffeln auch in der Mitte platzieren. Anschließend mit Erde bedecken.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Pflege des Kartoffelturms und Ernte</h4>



<p>Der Turm darf nicht zu nass stehen. Je nach Witterung und Standort reicht es aus, ihn ein Mal die Woche gründlich zu gießen. Im Laufe der Zeit sprießen dann an den Seiten und oben heraus die Kartoffelpflanzen. Dabei hilft das Heu, dass zu viel Erde aus dem Geflecht herausrutscht.</p>



<p>Die Erntezeit deiner Kartoffeln ist im Herbst. Den passenden Zeitpunkt erkennst du daran, dass das Grün der Kartoffelpflanze langsam trocken wird. Nun könntest du die Knollen ernten – oder du wartest noch ein paar Tage, das verleiht den Kartoffeln eine dickere Schale, was sie länger lagerbar macht. Um die Kartoffeln zu ernten, schneidest du deinen Turm vorsichtig an einer Seite auf, am besten von oben, Stück für Stück. Ernte die Kartoffeln mit den Händen, denn sie sollten möglichst nicht beschädigt werden, dann würden sie schnell verderben. Streife die überschüssige Erde mit den Händen ab und lagere sie ein.</p>
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		<title>Was hilft gegen Schnecken im Garten?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Britta]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2022 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[garten]]></category>
		<category><![CDATA[gemüseanbau]]></category>
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<p>Jeder Gartenbesitzer kennt es: sobald es im Sommer regnet oder länger feucht ist, tauchen Schnecken auf, oftmals in großer Zahl. Grundsätzlich sind Schnecken nicht nur schädlich, sondern auch nützlich: sie verspeisen tote Tiere sowie abgestorbene Pflanzenteile, welche sie dann zersetzen und somit zur Bildung von Humus beitragen. Schnecken helfen sozusagen dabei mit, unseren Garten „aufzuräumen“. Der Spaß hört aber meist dann auf, wenn die Tierchen ihrem Feinschmeckersinn nachgehen und sich an unseren Gemüsepflanzen oder schönen Zierblumen zu schaffen machen. Bevor man zu radikalen Mitteln greift, sollte man es erstmal mit ein paar anderen, einfachen Tricks versuchen. Diese besitzen zwar keine Erfolgsgarantie, doch ein Versuch kann nicht schaden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Was also hilft gegen Schnecken im Garten?</h4>



<ul class="wp-block-list"><li>Natürliche Feinde fördern<br>Ein Garten, der sehr natürlich gestaltet ist, bietet nicht nur vielen wichtigen Insekten eine Heimat, sondern auch den Fressfeinden von Schnecken. Dazu gehören Igel, Spitzmäuse, einige Vogelarten, manche Insekten, Kröten und Blindschleichen. Wo sie sich wohlfühlen, machen sie sich gern über Schnecken und / oder deren Gelege her.</li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li>Absammeln<br>Klingt einfach, ist aber wirkungsvoll. Diese Methode kostet allerdings etwas Zeit, denn die Schnecken sollten nicht einfach nur abgesammelt werden, sondern dann auch in größerer Entfernung wieder ausgesetzt werden, damit sie nicht so schnell zurückkommen. Ausserdem muss der richtige Zeitpunkt abgepasst werden, zum Beispiel nach einem Regenguss.</li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li>Richtig gießen<br>Schnecken sind eher nachtaktiv, deshalb ist es ratsam, besonders gefährdete Beete lieber morgens zu gießen. Das hat den Vorteil, dass den Schnecken abends die Feuchtigkeit fehlt und sie hoffentlich wegbleiben. Auch sollte eher punktuell gegossen werden, statt großflächig.</li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li>Abhalten mit Streu, Kalk, Kaffeesatz<br>Besonders bei Gemüsepflanzen kann es hilfreich sein, diese mit einem breiten und ggf. ein paar Zentimeter hohen Ring aus Kleintierstreu zu schützen. Schnecken meiden das Streu, da ihnen auf diesem Untergrund die Feuchtigkeit fehlt. Einziger Nachteil: ist das Streu feucht geworden, sollte es umgehen erneuert werden. Auch ein gestreuter Ring aus Kalk oder Kaffeepulver bzw. Kaffeesatz kann Schnecken fernhalten.</li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li>Schutz durch Schneckenzaun oder Schneckenkragen<br>Schneckenzäune sind zwar nicht preisgünstig, dafür aber hoch wirksam. Sie sind aus Metall und in spezieller Weise gebogen, so dass Schnecken sie nicht überwinden können. Allerdings gibt es beim Aufbau einiges zu beachten, so dass auch hier keine hundertprozentige Schneckenfreiheit gegeben ist. Sogenannte Schneckenkragen bestehen aus Kunststoff und können zum Schutz von (jungen) Gemüsepflanzen eingesetzt werden. Sie werden um die Pflanze herum etwas tiefer in die Erde eingesetzt und besitzen ebenfalls eine spezielle Rundung am Rand, die die Schnecken nicht umkriechen kann.</li></ul>



<p>Bevor man also zu Gift, Bierfalle und Co. greift, sollte man es erstmal mit diesen „friedlichen“ Varianten versuchen; denn nicht alle Schneckenarten verursachen Schäden, viele von ihnen sind nützlich und eine Bereicherung für unseren naturnahen Garten.</p>
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