Pilze richtig putzen – wie geht das?

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Vor allem jetzt im Herbst mögen wir Pilze! Besonders, weil sie sich so vielseitig zubereiten lassen und gut zu herzhafteren Gerichten schmecken, die jetzt wieder öfter auf den Tisch kommen. Ob du lieber den einfachen Weg wählst und die Pilze im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt kaufst, oder sogar selber im Wald auf die Suche gehst, bleibt natürlich dir überlassen. Doch einige Punkte gibt es, die du beim Putzen beachten solltest. Wie sich Pilze richtig putzen lassen, erklären wir dir in diesem Beitrag.

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Pilze richtig putzen – so geht’s

Um Pilze für das Essen vorzubereiten, gibt es mehrere Möglichkeiten. Wahrscheinlich hat da jeder seine Vorliebe und seine liebste Methode, die er anwendet. Ob Bürsten, Waschen, Abtupfen, wir zeigen dir, worauf du achten solltest.

Saubere Sache

Gezüchtete Pilze sind in der Regel recht sauber, so dass sie kaum behandelt werden müssen. Meist reicht es da, sie einfach nur mit einem trockenen Stück Küchenkrepp oder einer speziellen Pilzbürste (mit weichen Borsten) zu säubern. Du solltest dabei darauf achten, nicht zu stark zuzudrücken, sonst bekommen die Pilze unschöne Druckstellen. Leichte Druckstellen, ob selbst zugefügt oder schon vorhandene, lassen sich ganz einfach mit einem scharfen Messer entfernen. Dies gilt ebenso für holzige, oder schon leicht trockene Stiele.

Wasser beim Pilze putzen: weniger ist mehr

Auf Wasser sollte man beim Putzen der Pilze so gut wie möglich verzichten. Sie können sich sonst damit vollsaugen, was sie matschig werden und ihr Aroma verlieren lässt. Sind die Pilze sehr stark verschmutzt und hat auch der Pinsel nicht ausgereicht, kannst du sie in einem Sieb vorsichtig mit Wasser abbrausen. Danach sofort trockentupfen. Eine Ausnahme bilden Morcheln: sie vertragen eine etwas kräftigere Wäsche, da sie oft voller Sand sitzen.

Wildpilze säubern

Pilze, die direkt aus dem Wald oder der freien Natur kommen, sind meist stärker verschmutzt, als welche aus der Kultur. Sand, Erde, Tannennadeln, Blätter, Moos, angeknabberte Stellen, möglicherweise sogar „tierische Bewohner“ wie Maden oder ähnliches; all das sollte vor dem Verzehr entfernt werden. Hier bietet sich im ersten Schritt eine Bürste oder der Pinsel an; bei stärkeren Verschmutzungen Wasser, wie bereits beschrieben. Schadhafte Stellen lassen sich am besten mit einem scharfen Messer herausschneiden; bei manchen Sorten kann es hilfreich sein, die Kappen und Stiele vorsichtig zu schälen (die äußere Schicht abzuziehen).

Natürlich möchten wir an dieser Stelle erwähnen, dass du nur die Pilze sammeln und verzehren solltest, die du eindeutig als essbar und ungiftig identifizieren kannst. Bist du dir unsicher, hole dir Rat ein oder lass´ die Finger davon. Auch gekaufte Pilze schmecken gut und du bist auf der sicheren Seite.

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