Wie kann man gesunde Brotaufstriche selbermachen?

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Brot gehört einfach zu unserem Leben dazu. Egal, ob zum Frühstück, in der schnellen Mittagspause oder das klassische Abendbrot. Und egal, ob süß oder herzhaft belegt oder bestrichen – wir lieben eine gute Schnitte! Möglichkeiten gibt es genug, sein eigenes Brot zu gestalten, doch nicht alle sind auch gesund. Natürlich spricht nichts gegen so einen Genuss von Zeit zu Zeit, doch wenn du nicht auf deine Brote verzichten möchtest, probiere doch mal gesunde Brotaufstriche, die du ganz einfach selbermachen kannst! So bestimmst du, was reinkommt und wie es schmeckt und kannst mit richtig gutem Gewissen zugreifen! Hier findest du unsere Tipps und Inspirationen!

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Warum selbstgemachte Aufstriche so besonders sind

Selbstgemachte Brotaufstriche sind besonders: Es liegt nämlich ganz in deiner Hand, wie intensiv der Geschmack sein soll, wie cremig die Konsistenz wird und welche Zutaten du kombinierst. Es gibt keine versteckten Zusätze, keine Konservierungsstoffe, keine überflüssigen Zucker oder Fette. Stattdessen entsteht etwas, das genau zu dir passt, zu deinem Alltag, zu deiner Ernährung und zu deinem Geschmack.

Vielleicht kennst du das Gefühl, im Supermarkt vor einem Regal voller Aufstriche zu stehen und trotzdem nichts zu finden, das dich wirklich anspricht oder dir schmeckt. Entweder ist zu viel drin, was du nicht möchtest, oder zu wenig von dem, was du suchst. Genau hier kannst du ansetzen und ein bisschen experimentieren; du kannst spielen, du kannst dich von saisonalen Zutaten inspirieren lassen und jeden Aufstrich so gestalten, dass er ein kleines Stück deiner Persönlichkeit trägt.

Die Basis: Gute Zutaten und gute Ideen

Gesunde Brotaufstriche beginnen immer mit guten Zutaten. Das bedeutet nicht, dass du teure Produkte kaufen musst, denn oft reichen einfache Lebensmittel, die du ohnehin zu Hause hast. Hülsenfrüchte wie Kichererbsen oder Linsen, Nüsse, Samen, frisches Gemüse, Kräuter, ein wenig Öl, Gewürze – mehr braucht es nicht. Die Kunst liegt darin, diese Zutaten so zu kombinieren, dass sie miteinander harmonieren und gleichzeitig spannend bleiben.

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Du wirst schnell merken, dass die meisten Aufstriche auf ähnlichen Grundprinzipien basieren. Eine cremige Basis, ein aromatischer Bestandteil, ein paar Gewürze und etwas, das dem Ganzen Charakter verleiht. Das kann ein Spritzer Zitronensaft sein, ein Hauch Knoblauch, ein Löffel Joghurt oder ein paar frische Kräuter. Je mehr du ausprobierst, desto intuitiver wird es.

Gemüse als Hauptdarsteller

Gemüse eignet sich hervorragend für gesunde Brotaufstriche, weil es nicht nur Geschmack, sondern auch Farbe und Nährstoffe mitbringt. Ein Aufstrich aus gerösteter Paprika schmeckt intensiv und leicht süßlich, während ein Aufstrich aus Karotten eine warme, erdige Note hat. Auberginen werden cremig, sobald sie weich gebacken sind, und Zucchini lassen sich wunderbar mit Kräutern kombinieren. Es lohnt sich, das Gemüse vorher zu rösten, denn dadurch entwickeln sich Aromen, die du durch Kochen allein nicht erreichst. Die leichte Süße, die Röstaromen, die weiche Konsistenz – all das macht den späteren Aufstrich besonders rund. Du kannst das Gemüse anschließend pürieren, mit etwas Öl und Gewürzen verfeinern und schon hast du einen Aufstrich, der nicht nur gesund, sondern auch vielseitig ist.

Hülsenfrüchte für Cremigkeit und Sättigung

Hülsenfrüchte sind wahre Alleskönner. Sie machen satt, liefern Proteine und sorgen für eine cremige Konsistenz, die viele gekaufte Aufstriche nur durch Zusatzstoffe erreichen. Kichererbsen sind der Klassiker, aber auch weiße Bohnen, Linsen oder Erbsen eignen sich hervorragend.

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  • Ein Aufstrich aus weißen Bohnen kann unglaublich mild und gleichzeitig aromatisch sein, besonders wenn du ihn mit Kräutern wie Rosmarin oder Thymian kombinierst.
  • Linsen bringen eine leicht nussige Note mit und lassen sich gut mit Curry oder Kreuzkümmel verfeinern.
  • Kichererbsen sind die perfekte Basis für Hummus, aber du kannst sie auch mit Tomaten, Spinat oder Avocado kombinieren.

Hier findest du zum Beispiel ein sehr einfaches, schmackhaftes Rezept: Erbsen-Hummus ohne Öl

Nüsse und Samen für Tiefe und Nährstoffe

Nüsse und Samen bringen nicht nur Geschmack, sondern auch gesunde Fette und Mineralstoffe in deinen Aufstrich. Ein Löffel Tahini verleiht Cremigkeit und eine leicht bittere Note, die besonders gut zu süßlichem Gemüse passt. Cashews werden schön weich, wenn du sie einweichst und pürierst, und eignen sich hervorragend für cremige, fast schon sahnige Aufstriche.

Auch Sonnenblumenkerne sind eine tolle Basis. Sie sind günstig, vielseitig und lassen sich gut mit Kräutern oder Gewürzen kombinieren. Ein Aufstrich aus Sonnenblumenkernen, Knoblauch und Petersilie ist nicht nur gesund, sondern auch überraschend aromatisch.

Kräuter und Gewürze als Geheimzutat

Kräuter und Gewürze sind das, was einen Aufstrich wirklich besonders machen. Frische Kräuter wie Basilikum, Petersilie, Koriander oder Dill bringen Frische und Farbe. Getrocknete Kräuter wie Oregano oder Majoran sorgen für mediterrane Noten. Gewürze wie Paprika, Kreuzkümmel, Kurkuma oder Curry können einen Aufstrich komplett verändern. Ein Hauch Chili bringt Schärfe, während Zitronensaft oder Essig für Frische sorgen. Du kannst auch mit süßen Komponenten spielen, etwa mit einem kleinen Löffel Honig oder einem Stückchen gebackener Süßkartoffel.

Die Kunst der Konsistenz

Ein guter Brotaufstrich lebt nicht nur vom Geschmack, sondern auch von seiner Konsistenz. Manche mögen es cremig, andere etwas stückiger. Du kannst die Konsistenz leicht steuern, indem du mehr oder weniger Flüssigkeit hinzufügst; das kann Wasser sein, Öl, Joghurt oder auch das Kochwasser von Hülsenfrüchten. Auch die Art des Pürierens spielt eine Rolle. Ein Mixer macht den Aufstrich besonders glatt, während ein Pürierstab etwas mehr Struktur lässt. Du kannst auch einen Teil der Zutaten nur grob hacken und später unterheben, um mehr Biss zu bekommen.

Aufstriche als Teil eines gesunden Alltags

Selbstgemachte Brotaufstriche sind nicht nur lecker, sondern auch ein guter und einfacher Weg, um mehr Nährstoffe in deinen Alltag zu integrieren. Sie eignen sich für Frühstück, Abendbrot, Snacks oder auch als Dip für Gemüse. Du kannst sie in Wraps verwenden, zu Ofenkartoffeln servieren oder als Basis für Sandwiches nutzen. Sie sind schnell gemacht, halten sich im Kühlschrank mehrere Tage und lassen sich gut vorbereiten. Dadurch hast du immer etwas Gesundes zur Hand, das dich satt macht und dir Energie gibt.

Kreativität ohne Grenzen

Das Schöne am Selbermachen ist, dass es keine Regeln gibt. Du kannst Zutaten kombinieren, die du magst, und neue Geschmacksrichtungen entdecken. Vielleicht entsteht dabei ein Aufstrich, den du immer wieder machst, weil er genau deinen Geschmack trifft. Oder du probierst jede Woche etwas Neues aus und lässt dich überraschen. Je mehr du ausprobierst, desto leichter fällt es dir, eigene Rezepte zu entwickeln. Du wirst merken, welche Zutaten gut zusammenpassen, welche Gewürze harmonieren und wie du die Konsistenz so hinbekommst, wie du sie magst.

Viel Spaß beim kreativen Ausprobieren!

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Oder versuche dich mal daran, Knäckebrot selber zu machen

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