Airfryer: Was muss ich beachten?

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Der Airfryer hat sich in vielen Küchen zu einem kleinen Alltagshelden entwickelt. Er steht da, kompakt und unscheinbar, und doch schafft er es, in erstaunlich kurzer Zeit knusprige Ergebnisse zu liefern, die früher nur mit viel Öl oder langen Backzeiten möglich waren. Vielleicht hast du dir gerade erst einen Airfryer gekauft oder spielst mit dem Gedanken, dir einen zuzulegen, und fragst dich, worauf du achten solltest, damit du das Beste aus diesem Gerät herausholst. Es lohnt sich, ein wenig tiefer einzutauchen und dich zu informieren, denn der Airfryer ist mehr als nur ein Mini-Backofen. Er hat seine Eigenheiten, seine Stärken, aber auch kleinen Tücken, die du kennen solltest, damit du lange Freude an ihm hast.

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Klein, praktisch, überraschend vielseitig

Ein Airfryer wirkt auf den ersten Blick wie ein Gerät, das nur für Pommes und Snacks geeignet ist. Doch sobald du ihn ein paar Mal benutzt hast, merkst du sicher, wie vielseitig er wirklich ist. Du kannst darin Gemüse rösten, Brot aufbacken, Fleisch garen, Fisch zubereiten, Aufläufe machen und sogar kleine Kuchen oder Brot backen. Die heiße Luft, die im Inneren zirkuliert, sorgt dafür, dass die Speisen gleichmäßig garen und eine schöne Bräunung bekommen, ohne dass du viel Öl benötigst.

Damit das gelingt, ist es wichtig, den Airfryer nicht zu überladen. Die Luft muss frei zirkulieren können, sonst wird das Ergebnis eher weich als knusprig. Es ist ein bisschen wie beim Backofen: Je mehr Platz die Lebensmittel haben, desto besser wird das Ergebnis. Du wirst schnell ein Gefühl dafür entwickeln, wie viel in deinen Korb passt, ohne dass die Qualität leidet.

Die richtige Vorbereitung der Lebensmittel

Eine gute Vorbereitung der Zutaten ist entscheidend für das Ergebnis. Ein leichtes Einölen der Lebensmittel kann helfen, eine schöne Bräunung zu erreichen, auch wenn du insgesamt viel weniger Öl brauchst, als in einer Pfanne oder Auflaufform für den Backofen. Es reicht oft schon ein kleiner Sprühstoß oder ein dünner Film, den du mit den Fingern verteilst.

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Auch die Größe der Garstücke spielt eine Rolle. Gleichmäßig geschnittene Zutaten garen viel besser . Das klingt banal, macht aber einen großen Unterschied. Kartoffelspalten, die unterschiedlich dick sind, werden nie gleichzeitig fertig, zum Beispiel.

Die Temperatur und die Garzeit

Der Airfryer arbeitet schneller als ein Backofen, und das ist einer seiner größten Vorteile. Du musst ihn nicht lange vorheizen, und viele Gerichte sind in der Hälfte der Zeit fertig. Trotzdem lohnt es sich, die Temperatur nicht zu hoch einzustellen. Viele Geräte bräunen sehr schnell, sodass die Oberfläche dunkel wird, bevor das Innere gar ist. Eine moderate Temperatur sorgt für ein gleichmäßiges Ergebnis. Du kannst später immer noch ein paar Minuten hinzufügen, um mehr Knusprigkeit zu erreichen. Es ist besser, sich langsam heranzutasten, als zu riskieren, dass das Essen außen verbrennt und innen roh bleibt. Einige Tipps dazu findest du aber auch meist in der Gebrauchsanleitung des Geräts.

Schütteln und Wenden

Ein Airfryer ist kein Gerät, das du einfach einschaltest und dann vergisst. Er braucht ein wenig Aufmerksamkeit, damit die Ergebnisse perfekt werden. Besonders bei Pommes, Gemüse oder kleinen Stücken lohnt es sich, den Korb zwischendurch zu schütteln bzw. das Gargut durchzurühren. Dadurch werden die Lebensmittel gleichmäßiger gebräunt und garen besser. Bei größeren Stücken wie Fleisch oder Fisch ist es sinnvoll, sie während der Garzeit ein Mal zu wenden. Das sorgt für eine gleichmäßige Bräunung und verhindert, dass eine Seite zu trocken wird.

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Die Reinigung: Einfacher als gedacht

Viele Menschen haben Sorge, dass ein Airfryer aufwendig oder kompliziert zu reinigen ist. Doch das Gegenteil ist der Fall: Die meisten Körbe und Einsätze sind beschichtet und lassen sich leicht abwischen. Es hilft, den Korb nach dem Abkühlen sofort zu reinigen, damit sich keine Reste festsetzen. Warmes Wasser und ein mildes Spülmittel reichen völlig aus. Achte darauf, keine scharfen Schwämme oder Bürsten zu verwenden, damit die Beschichtung nicht beschädigt wird. Auch das Innere des Geräts solltest du regelmäßig auswischen, damit sich keine Fettspritzer ansammeln. Eine saubere Maschine arbeitet effizienter und hält länger.

Weitere Tipps dazu findest du in diesem Beitrag: Airfryer richtig reinigen

Der richtige Standort in der Küche

Ein Airfryer braucht Platz, damit die Luft gut zirkulieren kann. Stelle ihn nicht direkt unter einen Hängeschrank, denn die heiße Luft, die aus dem Gerät strömt, kann die Oberfläche beschädigen. Ein freier Platz auf der Arbeitsfläche ist die bessere Wahl. Achte außerdem darauf, dass das Gerät stabil steht und dass du den Korb leicht herausziehen kannst. Es lohnt sich auch, eine hitzebeständige Unterlage zu verwenden, besonders wenn deine Arbeitsplatte empfindlich ist; so schützt du auch deine Küche.

Die Vielfalt der Rezepte entdecken

Wenn du erstmal etwas in die Welt der Heißluftfritteusen eingetaucht bist, wirst du merken, wie vielseitig sich dieses Gerät nutzen lässt. Du kannst klassische Gerichte ausprobieren, aber auch neue Kombinationen entdecken. Gemüse wird im Airfryer besonders aromatisch, weil es leicht karamellisiert. Brot bekommt eine knusprige Kruste, ohne auszutrocknen. Fleisch bleibt saftig, weil die heiße Luft es schnell umschließt. Es macht Spaß, mit verschiedenen Zutaten zu experimentieren. Du wirst merken, dass manche Lebensmittel besser funktionieren als andere. Manche Dinge brauchen etwas mehr Öl, andere gar keins. Manche Gerichte gelingen auf Anhieb, andere brauchen ein wenig Feintuning. Doch genau das macht den Reiz aus. Mittlerweile gibt es ganze Kochbücher oder Rezeptblogs, die dir Inspiration liefern können.

Es gibt allerdings auch Grenzen

So vielseitig ein Airfryer auch ist, er hat seine Grenzen. Sehr flüssige Gerichte eignen sich nicht gut, weil die heiße Luft sie ungleichmäßig erhitzt. Auch große Mengen sind schwierig, weil der Korb begrenzt ist. Für Familienessen oder große Portionen ist der Backofen oft praktischer. Es ist hilfreich, den Airfryer als Ergänzung in der Küche zu sehen, nicht als Ersatz für alles. Er ist ideal für schnelle Gerichte, kleine Portionen und knusprige Ergebnisse. Doch er ersetzt nicht jede Kochmethode und kann nicht für jede Art von Gericht eingesetzt werden.

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